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Den Meisten als Freizeitspaß durchaus bekannt, fristet Beach Soccer schon seit langem ein Dasein als, zwar niveauvolle und äußerst spektakuläre, aber nichts desto trotz von vielen nur mit einem Lächeln bedachte Spielart des Fußballs. Sicherlich war diese weltweit am schnellsten wachsende Trendsportart in vielen Teilen der Erde bisher den äußeren Gegebenheiten unterworfen und damit nur Saisonal praktizierbar. Unterstütz durch den riesigen Boom der Beachsportarten in den letzten Jahren zeichnet sich allerdings eine für den Fortschritt des Strandfußballs Hoffnung machende Entwicklung auch oder gerade in Deutschland ab. Unzählige Beachsport Anlagen und Hallen finden wir mittlerweile landauf landab in fast jeder Kleinstadt. Schon seit 1992, mit der Aufstellung und einem ersten Test der offiziellen Spielregeln während eines Turniers in Los Angeles, kann das Geschehen im Beach Soccer auch auf internationaler Ebene von der Weltöffentlichkeit verfolgt werden. Innerhalb von drei Jahren entwickelten sich die Strukturen soweit das bereits 1995 die erste Beach Soccer Weltmeisterschaft am wohl berühmtesten Strand der Welt, der Copacabana in Rio de Janeiro, durchgeführt werden konnte. Nach und nach setzte sich der Sport, getragen durch die Euphorie der weltweiten Öffentlichkeit, welche natürlich durch die Teilnahme von internationalen Rasenfußballstars wie dem Brasilianer Zico, dem Italiener Altobelli oder dem Franzosen Eric Cantona wesentlich angefacht wurde, durch. Seit der Eingliederung des Beach Soccer in die FIFA Familie im Jahre 2005 können die jährlich stattfindenden Weltmeisterschaften unter wesentlich professionelleren Bedingungen durchgeführt werden. Die Trendsportart profitiert in erheblichem Masse von den Möglichkeiten des Fußballweltverbandes der internationalen Öffentlichkeit den Sport auch medial zugänglich zu machen. Immer mehr Nationen und damit verbunden natürlich auch die Wirtschaft entdeckt das riesige Potenzial des Beach Soccer. Auch in Europa gibt es eine Parallelentwicklung zum weltweiten Geschehen. Zwar spielt der Sport innerhalb der europäischen Fußballverbände noch keine wesentliche Rolle aber getragen vom Engagement der FIFA existiert mit der Euro BS League auch eine professionelle Bühne in Europa. 1996 als Pro Beach Soccer Tour ins Leben gerufen, findet die seit 1998 jährlich in den Sommermonaten durchgeführte Euro BS League immer mehr Akzeptanz und ist mittlerweile die stärkste Liga der Welt. Auch national setzen sich die strukturschaffenden Maßnahmen langsam aber stetig durch. So werden in fast allen europäischen Ländern Beach Soccer Sommertouren veranstaltet. In einigen wenigen, wie der Schweiz, Portugal, Italien oder Polen, existieren bereits erste nationale Ligen. Strandfußball spielende Vereine schießen wie Pilze aus dem Boden. Auch in Deutschland findet alljährlich eine deutsche Meisterschaft in Form der German Masters Tour, durchgeführt vom Deutschen Beach Soccer Verband (DBSV), statt. Überall werden Turniere veranstaltet. Es existieren mittlerweile mit der Saarland und der Rhein Neckar Meisterschaft sowie der Ostseetour auch regionale Wettbewerbe die auf lange Sicht den Beach Soccer zu einem festen Bestandteil der Fußballlandschaft in Deutschland machen werden. Der DFB prüft bereits wie die Trendsportart Nummer 1 im Fußballverrückten Deutschland in sein Portofolio integriert werden kann damit irgendwann einmal auch deutsche Stars an der Copacabana ihre Fähigkeiten und ihr Land präsentieren können.
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