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Seit 2003 wird auch an Deutschlands Stränden eine Beach Soccer Meisterschaft ausgespielt. Die vom Deutschen Beach Soccer Verband alljährlich durchgeführte German Masters Tour löste die 2002 noch stattfindende National Beach Soccer League ab und überführte die Trendsportart Strandfußball damit in ein für den Breitensport zugängliches Format. In allen Teilen des Landes finden unter der Schirmherrschaft des DBSV Qualifikationsturniere statt mit dem Ziel die besten Beach Soccer Teams Deutschlands einmal im Jahr beim German Masters Finale gegeneinander antreten zu lassen und so den Deutschen Beach Soccer Meister zu ermitteln. Für dieses Finalturnier sind die German Masters Sieger automatisch qualifiziert. Aber auch wer keines der Masters für sich entscheiden kann, hat über die Tourrangliste und damit über die bei den Turnieren vergebenen Punkte für den zweiten, dritten Platz, Viertelfinale ect... doch noch die Chance sich für das Strandfußballhighlight des Jahres in die Liste der besten Teams Deutschlands einzutragen. Der Austragungsort der Finalturniere wechselt dabei von Jahr zu Jahr. Das erste Finale fand 2003 „Auf Schalke“ in Gelsenkirchen statt. Mit der Uniao Brasil aus der bayrischen Landeshauptstadt München hat sich mittlerweile auch schon so etwas wie ein Rekord Beach Soccer Meister in Deutschland etabliert. Die brasilianischen „Wahlmünchner“ konnten 2005, 2006 und 2007 die Trophäe mit nach Hause nehmen. Aber auch die Deutschen Meister des Jahres 2003 Turbine Köln, des Jahres 2004 Dreamcatcher Braunschweig und eines der wohl stärksten Strandfußballteams in Deutschland überhaupt, die Strandkaiser Krefeld die 2006 und 2007 nur knapp der Uniao Brasil im Finale unterlegen waren, seien hier erwähnt. Die Tour findet von Jahr zu Jahr mehr anklang und so kann man mittlerweile auf eine beachtliche Entwicklungsgeschichte zurück- blicken. 2007 nahmen an der gesamten Qualifikationstour über 300 Mannschaften teil. Auch bei den Damen waren erstmals 60 Teams mit von der Partie. Im Jugendbereich gibt es derzeit noch keine grundlegenden Strukturen aber in einigen Bundesländern arbeiten mittlerweile vereinzelte Veranstalter mit dem Deutschen Beach Soccer Verband zusammen um auch im Juniorenbereich für den Strandfußball etwas zu erreichen.
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